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Regionale Klimakooperation zur Speicherung von CO2 in landwirtschaftlichen Böden

Der Boden ist der größte terrestrische Speicher von CO2. Mit ca. 2000 Gigatonnen Kohlenstoff sind im Boden bis 1 Meter Tiefe fast dreimal mehr gespeichert wie in der gesamten Pflanzenmasse der Erde. Seit der industriellen Revolution haben die Böden durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung an Humus und dadurch auch Kohlenstoff verloren. Dieser Prozess soll durch das Projekt umgekehrt werden.

Zentrales Anliegen des CO2-Land Projektes ist es, durch die Nutzung von Ackerflächen als bedeutende CO2 Senken dem Klimawandel zu begegnen. Die Landwirtschaft und die Zivilgesellschaft werden zusammengebracht. Unternehmen und Bürger sollen Landwirte und Landwirtinnen auf freiwilliger Basis durch den Erwerb von CO2 Zertifikaten für den Humusaufbau auf ihren Feldern motivieren. Ein gemeinsames Bündnis bringt den Klimaschutz voran in einem regionalen und transparenten Kontext.