Humuswirt*in

Du willst Humuswirt*in werden? Dann starte mit humusmehrender Bewirtschaftung auf deinen Ackerflächen. Neben der CO2-Speicherung durch Humusaufbau wird Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Wasserspeicherfähigkeit und Toleranz gegenüber Klimaveränderungen verbessert – und somit die langfristige Ertragsfähigkeit deiner Böden. Humusmehrende Bewirtschaftung bedeutet bspw. Wurzel- und Biomassezufuhr in die Böden mehren, möglichst ganzjähriger Bewuchs und Bodenbedeckung, reduzierte Intensität der Bodenbearbeitung, gute Bodendurchwurzelung, Schonung und Stimulierung des Bodenlebens, Erhöhung der Biodiversität, betriebliche Kreislaufwirtschaft.

Teilnehmen bei CO2-Land können Betriebe, die mindestens eine Maßnahme regelmäßig umsetzen. Egal ob Ackerbau, Viehhaltungsbetrieb, Weinbau, Obstbau, Gemüsebau oder andere Sonderkulturen und Betriebszweige, für jeden Betrieb gibt es passende humusaufbauende Maßnahmen. Egal ob du bio, konv. Regenerative oder eine andere Bewirtschaftung hast, du kannst mitmachen. Dabei solltest du möglichst mit deiner Gesamtackerfläche teilnehmen, damit wir durch verbesserte Fruchtfolgen auf der gesamten Fläche in der Kreislaufwirtschaft bleiben und kein Verlagerungseffekt von Biomasse  entsteht. Der Beginn ist einfach: Du setzt dich mit uns in Verbindung, wir führen ein Hofgespräch, um eine angepasste Humusstrategie für deinen Betrieb auszuarbeiten, wir schließen eine langfristige Vereinbarung ab, und los geht es. Dafür honorieren wir deinen Humusaufbau mit einer jährlichen Auszahlung nach Erwartungswert und am Schluss nach tatsächlicher Speicherleistung.

Interesse am Mitmachen?

Kontakt zu Ihnen

Teilnehmer

Eberhard Kübler

Ackerbau, Bioland, 7-gliedrige Fruchtfolge, Standort: Schwarzwald, Waldachtal-Hörschweiler

Warum Humusaufbau für mich so wichtig ist: Weil Humusaufbau auch zu einer Verbesserung meiner Bodenfruchtbarkeit, Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit meiner Böden, höheren Erträgen und größerer Biodiversität beiträgt. Das sind aus meiner Sicht alles sehr wichtige Faktoren für die Landwirtschaft der Zukunft. Gerne möchte ich meinen Teil zu dieser zukünftigen Landwirtschaft beitragen.

Warum mache ich beim CO2-Land Programm mit? Weil ich meinen Betrieb, meine Böden, meine Erträge etc. verbessern möchte und dazu jedwede Unterstützung benötigen kann. Einige der Maßnahmen mache ich bereits, andere können von CO2-Land angeregt werden. Ich sehe jedenfalls nur Vorteile.

Micha Riehle

Binsenberghof, vielfältiger Milchviehbetrieb, Bioland, Musterbetrieb Biodiversität, Schwarzwaldmilch, Standort: Schwäbische Alb, Burladingen-Hausen

Webseite

 

Joel Siegel

Naturgut Hörnle, vielfältiger Gemüse- und Obstbau, Demeter, Regenerationsflächen, Silagemulch, Unter- und Zwischensaaten, Kräutertees, Standort: Oberrheingraben, Schallstadt-Mengen

 

Rudolf Müller

Intensiv-Ackerbau mit Saatmais/Frühkartoffel Fruchtfolge und weiteren Sonderkulturen und Bewässerung, Standort: Oberrheingraben, Bad Krozingen-Biengen

 

Sabeth Sedlatscheck und Severin Stich

Weingut Gebr. Mathis, Bio, Kompostwirtschaft und gezielte Begrünungen, Standort: Tuniberg, Merdingen

 

Karl-Heinz Zoller

Ackerbaubetrieb Schwerpunkt Sojaanbau, pfluglos, eigene Zwischenfruchtmischungen, Bio, Standort: Oberrheingraben, Forchheim

Humus ist der Dünger der Zukunft. Als Biobetrieb kann ich es mir nicht erlauben nicht Humusaufbau zu betrieben. Am CO-2 Land Programm schätze ich die Beratung und Zusammenarbeit.

 

Reginale Cluster

Wir bieten unseren Standard regionalen Gruppen und Initiativen an, die ein Protokoll für Humusaufbau suchen ansonsten jedoch Wert auf Selbständigkeit legen und das Rad aber nicht neu erfinden wollen. Die Parameter der Bilanzierung in unserem Standard basieren auf regionalen Werten, sie können jedoch leicht auf andere Regionen übertragen werden. Die Aufgaben des regionalen Partners sind Mobilisierung von Landwirt*innen und Humus-Partnern und die Datenerhebung. Das CO2-Land bilanziert mit seiner GIS-Datenbank die Senkenleistung und stellt die Ergebnisse in ein Register, sowie pflegt und passt den Standard an.