Monitoring

Bodenprobenahmeverfahren

Die ausgewählten Flächen und Kulturen werden am Beginn der Maßnahmen und zum Ende der Maßnahme kartiert, beprobt und charakterisiert. Für die initiale Beprobung nach Humusgehalt/C-Gehalt wird nach aktuellem Sachstand ein von Capriel (2010) für Bayern beschriebens Verfahren zur Anwendung kommen. Das Bodenprobenahmeverfahren muß standardisiert, akkreditiert und international anerkannt und vergleichbar sein. Dabei wird auf bestehende Erfahrungen zurückgegriffen. Für die Probenahmen werden unabhängige Dienstleister, wie Bodenlabore und Probenehmer hinzugezogen.

Die initiale Humuswerte (Ausgangswerte) und der Wert am Ende der Pilotphase werden verglichen. Der Zeitraum in der ersten Projektphase wird aber zu kurz sein, um belastbare Resultate zu erzielen (dies wird erst in der zweiten Projektdurchführungsphase bei Messungen im drei bis fünfjährigen Abstand möglich sein).

Die zwei Messungen in der Pilotphase werden aber wichtige Information zur Reproduzierbarkeit der Messergebnisse liefern, da der Humusgehalt der Böden durch starke Variationen der C-Gehalte in der Fläche charakterisiert ist. Auch geben sie Auskunft über den allgemeinen Humusstatus des Bodens und damit auch über die zu erwartende Wirksamkeit von humussteigernden Maßnahmen im Projektgebiet. Informationen für den zukünftigen CO2 Zertifikathandel werden gesammelt.