Methodik

Humusanalyse

Um eine vergleichbare Messung durchzuführen, welche es erlaubt eine CO2-Speicherung im Boden mittels Humusaufbau nachzuweisen, bedarf es einer exakten Messpunktbestimmung. Dabei bietet sich DGPS an. Es erlaubt den Standort der letzten Beprobungspunkte im Feld bis auf wenige Zentimeter genau wiederzufinden.

Zuerst muß die Tiefe der Bodenbeprobung festgelegt werden. Anschließend erfolgt die Probenahme und die zügige Bearbeitung im Labor. Hier werden die Humusgehalte und die Bodendichte, bei Bedarf auch weiter Parameter, wie z.B. Nährstoffgehalte, bestimmt.

Ein Vorgehen nach Richtlinien der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) schreibt eine Probeentnahme im Zeitraum von Februar bis April vor, wobei darauf geachtet wird, dass die Beprobung vor der Frühjahrsdüngung oder dann wieder frühestens zwei Wochen danach stattfindet. Hierbei werden pro Ackerfläche fünf kreisförmige Teilflächen (7 m²) beprobt. Auf jeder dieser Teilflächen werden an sechs definierten Stellen mit einem Nmin-Bohrer Proben mit jeweils ungefähr 200 g entnommen. Wichtig ist neben dem C org Gehalt auch die Bodendichte zu bestimmen, um den tatsächlichen C org Vorrat bestimmen zu können (Abbildung). Des weiteren erfolgt für jeden Messpunkt einmalig eine Bestimmung der Bodenart, da die mögliche Humusspeicherung stark vom Tongehalt beeinflusst wird.