Maßnahmen

Landwirtschaftliche Methode

“Carbon Farming” ist ein Begriff der in den USA geprägt wurde und bezeichnet allgemein landwirtschaftliche Produktionspraktiken, die dazu geeignet sind den Kohlenstoffgehalt in terrestrischen Agrarökosystemen wieder zu erhöhen. Je nach Auslegung kann er direkt mit der Finanzierung durch den Handel mit “offset”-Zertifikaten verknüpft sein oder auch unabhängig davon genutzte werden. Carbon farming umfasst neben der Festlegung von Kohlenstoff durch Humusaufbau auch Festlegungen durch die Vegetation (z.B. Agroforst) und erzeugte Produkte. Projekte die sich dem “carbon farming” verschrieben haben, greifen in der Regel auf einen Katalog von Maßnahmen zurück die einzeln oder im Systemverbund zur Kohlenstoffestlegung beitragen und darüber hinaus weitere Öksystemdienstleistungen, wie zum Beispiel sauberes Wasser und erhöhte Biodiversität bereit stellen. In der Regel werden Methoden aus der regenerativen Landwirtschaft, der integrierten landwirtschaftlichen Produktion, der Agroforstwirtschaft und der ökologischen Landwirtschaft angewandt. Auch Anwendungen von Biokohle und Kompostwirtschaft spielen häufig eine wichtige Rolle. Dabei wird von der Grundüberlegung ausgegangen, dass umso mehr Kohlenstoff im Boden festgesetzt und dort für lange Zeit gespeichert wird, je bewachsener und lebendiger die Böden sind. Messbarer Indikator ist dabei der Humusanteil im Boden.

Carbon farming hat zum Ziel die CO2 Konzentrationen in der Atmosphare wieder zu verringern und die Welt wieder nachhaltiger zu machen. Das CO2-Land Projekt versteht sich als Teil dieser Bewegung.