Projektleitung

Michael Schwegler

Michael Schwegler

Michael Schwegler ist auf einem landwirtschaftlichem Gemischtbetrieb mit Acker-, Wein- Obstbau, und Rinder- und Schweinehaltung aufgewachsen. Seine beruflichen Ausbildungen sind Landwirtschafsgehilfe, Diplom Geograph/Hydrologe und Qualitätsmanager. Nach praktischer Tätigkeit als Landwirtschaftlicher Betriebshelfer in Südbaden, waren weitere Tätigkeiten als Hydrolge im Grundwasserschutz und als Qualitätsmanager im Consultingbereich. Ab 2000 arbeitete Herr Schwegler national und international als freier Auditor für Landwirtschaft und Lebensmittel. Geprüft wurde schwerpunktsmäßig Bio-Landwirtschaft, Fairer Handel und Lebensmittelsicherheit. 2014 gründete Herr Schwegler sein Beratungsunternehmen; Schwegler Consulting mit Sitz in Staufen i.Br. Seine Dienstleistungen sind Beratungen zum Marktzugang für landwirtschaftliche Erzeugnisse durch Einführung von Nachhaltigkeitstandards. Auftraggeber waren EDEKA, GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), FibL (Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft), IPD (Import Promotion Desk), CBI (Centre of the Promotion of Export from developping Countries), Fairventures Worldwide, UNDP (United Nations Development Program), GreenRhino Kenya und die Fair Wild Foundation.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die bäuerlichen Gemeinschaften und die Landbewirtschaftung konnte Herr Schwegler durch seine Arbeitsreisen in Afrika und Asien hautnah erleben. Warum nicht Impulse aus der internationalen Tätigkeit lokal anwenden, den Boden als zentrale Stellschraube zu sehen, um Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz voranzutreiben? Das Projekt ist aus dieser Idee entstanden.


Co-Projektleitung

Dr. Karl Müller-Sämann

Dr. Karl Müller-Sämann

Karl Müller-Sämann studierte Agrarwissenschaften mit pflanzenbaulichem Schwerpunkt an der Justus–Liebig Universität Gießen und promovierte am Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie in den Tropen und Subtropen der Universität Hohenheim. Nach mehrjähriger Tätigkeit bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wo er sich mit der Veröffentlichung einer Monografie zu Methoden der Pflege der Bodenfruchtbarkeit und zur Rolle der organischen Substanz in Ackerböden befasste, war er über 10 Jahre in der internationalen Agrarforschung in Südamerika tätig. Seit dem Jahr 2000 beschäftigte er sich in zahlreichen Arbeiten der angewandten Forschung in Südbaden mit aktuellen Fragen nachhaltiger Landbewirtschaftung. Schwerpunkte der meist projektbasierten Tätigkeiten lagen und liegen dabei auf den Gebieten des angewandten Grundwasserschutzes, der Entwickung nachhaltiger Mais -Anbausysteme, Ackerbau mit Zwischenfrüchten und auf der Entwicklung und Evaluierung der Depotüngung nach dem Cultan Verfahren. Ausserdem beschäftigte er sich über viele Jahre in nationalen und internationalen Projekten mit nachwachsenden Rohstoffen für die energetische und stoffliche Nutzung und mit ökobilanziellen Bewertungen der Klimafreundlichkeit und Umweltverträglichkeit bei der Bereitstellung von Feuchtbiomassen und Festbrennstoffen wie z. B. Miscanthus. Im vorgelegten Projekt besteht die Möglichkeit diese Kenntnisse bei der Bewältigung der existenziellen Herausforderung des Klimawandels einzubringen und im Rahmen eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses das bedeutende Potenzial von Ackerböden zur Minderung der Klimaerwärmung zu mobilisieren.