CO2 Bodenzertifikate

Zertifikathandel

Der Zertifikatehandel, der die CO2-Einlagerung in den Bodenhumus finanziell unterstützen soll muss institutionalisiert werden. Dafür bedarf es einer gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Einrichtung, wie z.B. die Gründung eines Vereins, der den CO2 Zertifikathandel organisiert und die notwendigen Resourcen bündelt. Diese Einrichtung hat das Ziel einen, sich aus dem Zertifikatehandel selbst tragenden Betrieb aufzunehmen. Dazu soll im Rahmen des zweijährigen Projekts ein passendes Geschäftsmodell für die nachfolgende Durchführung des Handels entwickelt werden.

Nach Ende des Projektes soll ein Vorschlag für Ausgestaltung der CO2 Handelsplattform mit Rechts- und Organisationsform definiert sein. Dabei soll auch geprüft werden, ob anstelle eines eigenen Vertriebs die Kooperationen mit etablierten Plattformen für Zertifikatehandel möglich ist, wo umweltbewusste Kunden dann “regionale Zertifikate” zur Kompensation ihrer durch Geschäftstätigkeit oder Lebensstil verursachten Emissionen kaufen können. Angestrebt wird eine möglichst hohe Transparenz und eine möglichst direkte Beziehung zwischen dem Landwirt der CO2 mindert und dem Kunden die Zertifikate erwirbt, z. B. durch einen Hinweis auf die Anwendung der gekauften Zertifikate auf bestimmten Flächen in einer Gemeinde oder einem Betrieb.